Was machen, wenn einem in der Stadt eine kaputte Straßenbeleuchtung oder Schlaglöcher in den Straßen auffallen?

 

Die Diepholzer SPD möchte, dass die Bürger ihre Anliegen bei der Stadt künftig einfacher einbringen können. Daher beantragen sie die Einführung einer Anregungs- und Ereignismanagement-App.

Über ein Eingabefenster könnte am Handy „ohne aufwendige Registrierung“ ein Anliegen aus einer Liste ausgewählt werden. Diese Meldung wäre durch Setzen einer Stecknadel auf einer Karte und dem Hinzufügen eines Fotos zu konkretisieren. Nach dem Absenden soll eine automatisierte Benachrichtigung per E-Mail über den Eingang bei der Verwaltung erfolgen.

„Mit dieser App sollen die Bürger ohne großen Aufwand mit einer vorgegeben Liste von Mängeln ein Thema melden können. Inhalte wären eine kurze Problembeschreibung, Fotos oder auch eine Ortsangabe mittels GPS“, erklärt Fraktionssprecher Manfred Albers.

Nach dem Absenden könnte der Bürger ein Feedback über den Bearbeitungsstand erhalten, wo einzelne Farbkennzeichnungen von „abgegeben und noch nicht bearbeitet“ bis bearbeitet und abgeschlossen“ auf den Status der Bearbeitung hinweisen.

„Nicht jeder mag aufwändig den Ansprechpartner im Rathaus recherchieren oder später zu Hause eine längere E-Mail schreiben wollen“, vermutet Ratsfrau Rabea Schafmeyer. Ziel ist, dass die Bürger interaktiv an der Gestaltung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur mitwirken können. Das betrifft z.B. kaputte Straßenlampen, illegale Müllentsorgung, schlecht befahrbare Wege oder  Mängel auf Spielplätzen. „Wir könnten uns vorstellen, dass dieses Projekt mit einer Testphase versehen wird“, so SPD-Vorsitzender und Ratsherr Ingo Estermann und verweist darauf, dass sich auch die Gemeinde Weyhe im Landkreis aktuell mit diesem Thema beschäftigt.

 

 


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