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15. Februar 2010: Haus der Familie politisch begleiten

Das „Haus der Familie“ möchte für die Bürger der Stadt Diepholz zwischen sozialen Angeboten vermitteln sowie für verschiedene Lebenslagen Orientierung und Hilfestellung bieten. Insbesondere Familien, Alleinerziehende, Kinder, Jugendliche und Senioren sollen davon profitieren. Die Diepholzer Sozialdemokraten beschlossen während ihrer Parteivorstandssitzung im Hotel Castendieck den Antrag, dass die Stadt Diepholz die Aufbauarbeit dieser neu gegründeten Einrichtung zunächst mit einem Beitrag von 300 Euro monatlich unterstützt.

Gespräche mit Verantwortlichen des Vereins haben ergeben, dass dieser Betrag die Aufbauarbeit des Vereins in der „Pionierphase“ wirksam unterstützen kann. Gleichzeitig bemüht sich der Verein um Vereinsmitglieder und Unterstützung von Sponsoren. „Die Konzeption und die bisher geleistete Arbeit deuten darauf hin, dass die Initiative ein Gewinn für die Stadt wird. Im Stadtrat wollen wir endlich mal neue Wege wagen und dieses Engagement daher unterstützen.“, erklärt SPD-Vorsitzender Ingo Estermann. Die finanziellen Aufwendungen sollen durch das Gesamtkonzept der SPD zum Haushalt gedeckt werden. „Allein schon unser Antrag auf Verkleinerung des Stadtrates, der hoffentlich auch von CDU, FDP und Bürgermeister unterstützt wird, leistet eine fast vollständige Gegenfinanzierung. Sparen heißt für uns jedoch nicht, Gestaltung aufzugeben“, so Ute Gorten-Dinkel, SPD-Ratsfrau im Familien- und Sozialausschuss.
Gleichzeitig beschloss die SPD, dass für das jetzige Gebäude der Stadtbibliothek von der Verwaltung bis zum Sommer Nutzungskonzepte erarbeitet und in die Beratungen gegeben werden. „Dabei soll insbesondere eine spätere Nutzung durch das Haus der Familie berücksichtigt werden“, so Ingo Estermann. Mit dem Umzug der Stadtbibliothek in das Schulzentrum wird das Gebäude schon sehr bald leer stehen. Die Sozialdemokraten wollen eine neue Nutzung der Fläche frühzeitig beraten, damit ein langer Leerstand vermieden wird.

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