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Mit Dem Wirtschaftsf _rderer Und Vorstand Foto: SPD OV Diepholz
Im Gespräch mit dem Wirtschaftsförderer Bernd Öhlmann

3. Dezember 2009: Innenstadt noch zukunftsfähiger gestalten

Nicht alle Kommunen verfügen wie Diepholz über den Vorteil, die Potentiale einer Innenstadt nutzen zu können. Die Bekämpfung von Leeständen, die Lückenschließung noch nicht vorhandener Angebote sowie die Erhöhung der Aufenthaltsqualität sind aus Sicht des SPD-Fraktionsvorsitzenden Manfred Albers nach wie vor Herausforderungen, denen sich neben Geschäfts- und Immobilieninhabern auch Politik stellen muss!

„Wir haben uns Gedanken gemacht, woher unterstützende Gelder kommen könnten, um mögliche Projekte umzusetzen“, erklärt SPD-Ratsherr Bernt Streese, Vorsitzender des Wirtschafts- und Finanzausschusses.

Die Stadt Diepholz soll sich, unter der Berücksichtigung der Ergebnisse des bereits vom Bürgermeister initiierten „Gemeinsam statt Einsam“ Prozesses, für die Fördermöglichkeit des Programms „Belebung der Innenstädte – Quartiersinitiative Niedersachsen“ (QiN) bewerben.
Dabei handelt es sich um ein Programm zur Förderung strategischer Partnerschaften zwischen Kommune, Grund- und Immobilieneigentümern sowie Standortbetreibern eines innerstädtischen Gebiets. Ziel des Programms ist, das Engagement privater Immobilienbesitzer und Gewerbetreibender für Belange der Stadtentwicklung zu fördern. Konkrete Konzepte aus den Bereichen Städtebau, Architektur, Handel, Dienstleistung und Gastronomie sollen damit unterstützt und angeschoben werden.

Förderfähig sind sowohl Bestandsaufnahme, Organisations- und Konzeptentwicklung als auch Moderation und nicht zuletzt investive Maßnahmen. Der Fördersatz beträgt maximal 40 % des Gesamtvolumens des Projektes. Der private Anteil soll 20 % nicht unterschreiten. Nachbargemeinden haben diese Möglichkeiten bereits genutzt.

„Wir bedauern, dass im Rathaus bisher nur die Verwaltung, nicht aber die Ratsmehrheit Impulse setzt. Für die Innenstadt hoffen wir, dass dieses Programm auch im nächsten Landeshaushalt ausgelobt wird“, so SPD-Vorsitzender Ingo Estermann.

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