Zunehmende Gefahrensituationen durch hohe Geschwindigkeiten - Erkenntnisse sollen auch für die Gestaltung der Langen Straße Süd genutzt werden.

Die SPD-Stadtratsfraktion setzt sich für eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Diepholzer Fußgängerzone ein. Die Sozialdemokraten beantragen die Erarbeitung eines umfassenden Sicherheitskonzepts unter Einbeziehung von Expertinnen und Experten für Verkehrssicherheit. 

Hintergrund der Initiative sind wiederholte Rückmeldungen und Beschwerden aus der Bevölkerung. Seit der Umgestaltung unterscheidet sich die Struktur der Fußgängerzone grundlegend vom früheren Zustand: Durch die Einfügung eines sogenannten Funktionsbandes wird die für Fußgänger nutzbare Lauffläche verringert und der Raum verdichtet. 

Gleichzeitig wird beobachtet, dass verschiedene mobile Verkehrsteilnehmer die Lange Straße sowohl tagsüber als auch bis in die späten Abendstunden hinein mit teils erheblicher Geschwindigkeit durchqueren. Dies führt immer wieder zu gefährlichen Situationen und Beinahe-Unfällen, was das Sicherheitsgefühl von Passantinnen und Passanten stark beeinträchtigt. 

„Wenn Bürgerinnen und Bürger von gefährlichen Situationen berichten, weil Verkehrsteilnehmer mit enormer Geschwindigkeit durch die Lange Straße fahren, müssen wir das ernst nehmen und gezielt prüfen, wie wir die Verkehrssicherheit nachhaltig verbessern können.“, so Ingo Estermann, SPD-Fraktionssprecher.

Neben der Behebung aktueller Schwachstellen verfolgt die SPD-Fraktion mit ihrem Antrag eine vorausschauende Stadtentwicklung: Die im Rahmen der Untersuchung gewonnenen Erkenntnisse sollen direkt auf die künftige Gestaltung der Langen Straße Süd übertragen werden.

Transparenzbekanntmachung nach der TTPW-VO der EU