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31. März 2019: Überarbeitung Stadtentwicklungskonzept für Diepholz

Die Diepholzer SPD beantragt, dass die Stadt Diepholz im Jahr 2019 mit der Überarbeitung des Stadtentwicklungskonzepts beginnt. „Viele Fragen stellen sich heute in einem anderen Licht dar. Das aktuelle Stadtentwicklungskonzept stammt aus dem Jahr 2013 und ist aus unserer Sicht nicht mehr zeitgemäß“, erläutert SPD-Fraktionssprecher Manfred Albers. Er machte darauf aufmerksam, dass im Bereich Willenberger Masch kaum noch Grundstücke zu verkaufen seien und die Nachfrage nach Bauland weiterhin ungebrochen sei. Daher sehe man den Bedarf einer zügigen Überarbeitung, damit man auf dieser Grundlage strategische Entscheidungen treffen könne. Auch wenn sich die Ratsmehrheit im vergangenen Jahr gegen den sozialen Wohnungsbau in Diepholz ausgesprochen hat, ist das Thema damit noch lange nicht vom Tisch“, so Albers weiter.
Im Fokus hat die SPD neben der der Frage, wo sich neue Perspektiven für den Wohnungsbau entwickeln können und müssen, auch eine Weiterentwicklung der verfügbaren Gewerbeflächen.
So wurden in der Beantwortung einer SPD-Anfrage zur Verfügbarkeit von Gewerbeflächen vom 16.03.2017 rund 38,2 ha als Potentialflächen für die Ausweisung weiterer Industrie- und Gewerbeflächen als geeignet angesehen. Die damals angedachten Flächen auf dem Fliegerhorst müssen heute völlig anders beurteilt werden . „Beide Fragestellungen zusammen ergeben eine gemeinsame Betrachtung. Diese Rahmenbedingungen haben sich inzwischen grundlegend geändert“, begründet Bernt Streese, Mitglied der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing.
„Wir möchten klären, welche potenziellen Gewerbeflächen vorhanden sind und wie sich die Stadt weiter entwickeln kann. Dabei geht es natürlich um Größe, Zuschnitt, Erschließung, Lage im Siedlungsgefüge, Naturschutz und Immissionsschutz und Erweiterungsoptionen. Aber es geht auch um die Frage, inwieweit sich verarbeitendes Gewerbe, industrielle Produktion, Unternehmens- und personennahe Dienstleistung, Transport & Logistik sowie Innovation angemessen berücksichtigen lassen“, erläutert SPD-Vorsitzender Ingo Estermann.

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