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13. Februar 2020: Das Thema Zentralklinikum wurde diskutiert!

Auf ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung diskutierte die Diepholzer SPD über das Thema Zentralklinikum. Einstimmig votierten die SPD-Mitglieder dafür, dass die Stadt Diepholz einen Vorschlag für die Errichtung eines Zentralkrankenhauses in der Stadt Diepholz erarbeiten und ihn in die Standortsuche des Landkreises Diepholz einbringen soll.

Der Landkreis Diepholz hat alle Kommunen des Landkreises Diepholz aufgerufen, Standortvorschläge für die Errichtung eines Zentralklinikums einzureichen. Als Kreisstadt ist Diepholz jahrzehntelang Standort eines Klinikums. In dem Kriterienkatalog spielen sehr viele Einzelpunkte eine Rolle, die auf viele verschiedene Aspekte abzielen. Eine objektive Matrix wird am Ende Ergebnisse liefern.

Die Neuentwicklung der Krankenhausstrukturen ist bei den Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen ein sehr komplexer Prozess. „Im Vorfeld weiß man nicht, ob die vermeintlichen Favoriten am Ende auch das insgesamt beste Angebot abgeben“, argumentierte SPD-Vorsitzender Ingo Estermann in der Versammlung.

„Die Patienten müssen auch künftig im Landkreis gehalten werden. Und die bisherigen Leistungen lassen sich im Vergleich zu den zahlreichen Wettbewerbern durchaus sehen“, betonte SPD-Fraktionssprecher Manfred Albers in der Diskussion.

Die Kreisstadt verfügt über eine gute Fachärztestruktur. Dem Kriterium „Erreichbarkeit der 30-Min-FZZ“ müssen sich alle Kommunen stellen, da der zentrale geografische Mittelpunkt des Landkreises weder in Twistringen, Bassum noch Sulingen liege. In Diepholz liegt ein Einzugsgebiet über die Bundesstraßen sowie eine gute städtische Infrastruktur für die Mitarbeiter vor. Das betrifft das soziales Umfeld, aber auch Versorgungseinrichtungen des täglichen Bedarfs wie Schulen und Kindertagesstätten. Klar sei, dass man bezüglich der Grundstücke nicht nur auf städtische Flächen wird schauen können.

„Sicherlich ist dieser Prozess arbeitsreich und anspruchsvoll. Aber eine Kreisstadt sollte nicht sagen, wir versuchen erst gar nicht erst“, so Estermann.

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