Versorgung

Die Diepholzer SPD-Fraktion beschäftigt sich erneut mit der Situation der Pflege in der Kreisstadt. Vor dem Hintergrund des neu erstellten Pflegeberichtes des Landkreises Diepholz gibt es für die Sozialdemokraten eine Reihe neuer Erkenntnisse, aber auch viele Fragen.

„Wir sind überzeugt davon, dass in unserer Stadt in diesem Bereich mehr getan werden muss“, betont SPD-Fraktionssprecher Manfred Albers. Ein Blick in den Pflegebericht führt zu der Erkenntnis, dass „keine aktuellen Daten auf der Ebene der Kommunen vorhanden sind und dementsprechend die Auslastung der Sozialräume nicht anhand der Pflegezahlen bewertet werden kann“. Über die Pflegeplanung sei es, so wird in dem Bericht ausgeführt, dennoch möglich, auch in den Kommunen einen pflegerischen Bedarf einzuschätzen.

Für die nächste Ratssitzung haben die Sozialdemokraten daher eine Anfrage an Bürgermeister Florian Marré gestellt. Mit Hilfe dieser Anfrage wollen die Sozialdemokraten eine Reihe von offenen Fragen geklärt sehen: 

  • Welchen Handlungsbedarf leitet die Verwaltung aus dem Pflegebericht für ihre Arbeit in der Stadt Diepholz ab?
  • Gibt es aus Sicht der Verwaltung Ziele, bis zu welchem Zeitpunkt neue Angebote geschaffen werden sollen?
  • Wie beurteilt die Verwaltung die Verfügbarkeit von Kurzzeitpflegeplätzen in Diepholz?
  • Werden die Überlegungen zur Neunutzung des jetzige Klinikgeländes mit dem Ziel einer Verbesserung des Pflegeangebots integriert?

„Gerade die Verfügbarkeit von Kurzzeitpflegeplätzen ist auch hier im Landkreis ein ganz kritisches Thema. Die Entwicklung nötiger Angebote darf nicht an unserer Stadt vorbeigehen“ unterstreicht Ratsmitglied Ingo Estermann.